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19.12.2017

Scheinsicherheit bei Alarmanlagen zum Selbsteinbau

Alarmanlagen zum Selbsteinbau versprechen zusätzliche Sicherheit, erweisen sich aber oft als unzuverlässig und angreifbar, wie ein aktueller Test zeigte. Solche Sets, die im Internet, in Baumärkten und bei Discountern vertrieben werden, geben eine fatale Scheinsicherheit.

Haus oder Wohnung mit einer Alarmanlage auszurüsten, kann teuer werden. Professionelle Alarmanlagen mit hohem Schutzniveau kosten meist mehrere Tausend Euro und müssen von Fachleuten eingebaut werden. Als kostengünstige Alternative werden einfachere Anlagen zum Selbsteinbau angeboten. Sie sind bereits für wenige Hundert Euro erhältlich. Vier solcher Alarmanlagen-Sets zum Selbsteinbau hat die Stiftung Warentest geprüft. Im Heft 11/2017 warnt sie vor massiven Schwachstellen, die diese Alarmsysteme aufweisen.

Was eigentlich Leben sowie das Hab und Gut schützen soll, öffnet Einbrechern und Datendieben sämtliche Türen, so das Ergebnis der Untersuchung. Gefahren drohen danach durch Hackerangriffe, durch Sabotage oder weil die Alarmzentrale offene Fenster ignoriert. Vereinzelt ließen sich auch Außensirene oder Sensoren stehlen, ohne dass Alarm ausgelöst wurde.

Zwei der vier geprüften Modelle schnitten mangelhaft ab. Nur eine Do-it-yourself-Anlage ist unter Vorbehalt empfehlenswert. Bereits vor vier Jahren hatte die Stiftung Warentest Alarmanlagen-Sets zum Selbsteinbau getestet (Heft 06/2013). Damals fielen alle Anlagen durch. Daher gilt nach wie vor: Nur Sicherheitstechnik vom Profi hält, was sie verspricht. Diese Fachleute sind unter der » Fachbetriebssuche auf unserer Homepage mit dem Stichwort „Alarm-“ zu finden.

Die polizeilichen Beratungsstellen sind unter » www.polizei-beratung.de zu finden.

Ansprechpartner

Technischer Berater
Steffen Häusler

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