News - Detailansicht
10.07.2017

Neue Ausbildungsverordnung für Verkaufsberufe

E-Handwerksbetriebe, die Verkäufer/innen oder Einzelhandelskaufleute ausbilden, sollten die neue Ausbildungsverordnung für diese Berufe zu Grunde legen. Unter anderem sind nun die Mindestanforderungen an Breite und Tiefe des Warensortiments näher beschrieben.

Auch wenn die die Änderungen gegenüber der vorherigen Ausbildungsverordnung nicht gravierend sind, sollten ausbildende E-Handwerksbetriebe stets die aktuellste Version zugrunde legen. Die neue Ausbildungsverordnung für Verkäufer und Einzelhandelskaufleute vom März 2017 ist gegenüber dem Vorläufer aus 2004 transparenter und verständlicher gestaltet. Beispielsweise wurden die sachliche und zeitliche Gliederung in einer Tabelle zusammengeführt. Zudem gibt es folgende inhaltliche Neuerungen:

  • Lernziele und Berufsbildpositionen wurden aktualisiert
  • Die Wahlqualifikation „IT-Anwendungen“ wurde zu „Onlinehandel“ weiterentwickelt
  • Die Anforderungen an Warenkenntnisse (Pflichtbereich und beratungsorientierte Wahlqualifikationen) wurden konkretisiert
  • die Mindestanforderungen an Breite und Tiefe des für die Berufsausbildung festgelegten Warensortiments wurden präzisiert.


Der Ausbildungsbetrieb entscheidet weiterhin selbst darüber, in welchem Warenbereich (in der Regel kleine und/oder große Elektrogeräte) aus seinem Sortiment er verantwortungsvoll ausbilden kann. Der Warenbereich muss allerdings strukturiert und die jeweiligen Warengruppen müssen entsprechend bezeichnet sein. Die Konkretisierung in der neuen Ausbildungsordnung soll dazu beitragen, die Ausbildungsqualität anhand eines hinreichend großen Warensortiments sicherzustellen.

Sie möchten Mitglied werden? Schreiben Sie uns: info@elektro-innung-mannheim.de oder rufen Sie uns an: 0621 - 106041