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06.12.2021

Bilanz kann sich sehen lassen

Nachdem der Fördertopf mehrmals wieder aufgefüllt wurde, ist nun das Förderprogramm für private Ladeinfrastruktur ausgelaufen. Eine Auswertung der Daten zeigt, wie erfolgreich damit der Hochlauf der E-Mobilität unterstützt wurde.

Bild: Pixabay – bayern-reporter_com

Vor etwas mehr als zwölf Monaten, Ende November 2020, wurde das Förderprogramm „Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude” über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gestartet. Jetzt ist es offiziell ausgelaufen: Die letzten Förderanträge wurden am 26. Oktober 2021 genehmigt.

Das Förderprogramm war auf so großes Interesse gestoßen, dass die Nachfrage das geplante Fördervolumen bereits kurz nach dem Start überstieg. Die Fördersumme – ursprünglich waren 200 Millionen geplant – wurde daher gleich mehrfach aufgestockt, am Ende auf insgesamt 800 Millionen Euro.

Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur, die vor Kurzem die Daten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ausgewertet hat, zog nun ein mehr als positives Fazit. So wurden in 99,6 Prozent der mehr als 8.000 Postleitzahl-Gebiete des Landes Anträge bewilligt. Das zeigt: Das Programm hat dazu beigetragen, dass über alle Regionen Deutschlands hinweg Ladeinfrastruktur installiert wurde.

Aktuell sind bereits rund 200.000 der etwa 900.000 geförderten privaten Ladepunkte in Betrieb. Das entspricht mehr als 22 Prozent. Mit rund 70 Prozent entstand der überwiegende Teil der neuen Ladepunkte bei Einfamilienhäusern. Bei rund 66 Prozent der geförderten privaten Ladepunkte war vorab keine Ertüchtigung des Haushaltstromanschlusses nötig, um die Ladestation anzuschließen. Erfreulich: Fast 40 Prozent der geförderten Ladepunkte speisen Strom aus einer eigenen Photovoltaik-Anlage in die Ladestation. Fast ein Fünftel der Ladepunkte nutzt für die Stromversorgung einen eigenen Batteriespeicher.

Informationen über weitere Förderprogramme für Ladeinfrastruktur finden Sie hier.

Quelle: Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur / ZVEH

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